2026-08-04
Dieser Bericht dokumentiert ein Projekt zur Diagnose und Ortung von Fehlern an der Außenmantelisolation eines 110-kV-Erdkabels, das am 30. Januar 2024 in Pune, Maharashtra, Indien, durchgeführt wurde. Das Feldingenieurteam — Ye Peng, Li Yifu und Yang Liuen — führte die Untersuchung unter Anwendung branchenüblicher Diagnoseprotokolle und fortschrittlicher Fehlerortungsgeräte durch, um präzise eine Isolationsfehler des Außenmantels zu identifizieren und zu verifizieren.
| Parameter | Detail |
| Standort | Pune, Maharashtra, Indien |
| Nennspannung des Kabels | 110kV |
| Gesamtkabellänge | 610 Meter |
| Fehlertyp | Isolationsfehler des Außenmantels (Kurzschluss) |
| Kabelverlegung | Kombinierte HDD-Grabenlose Verlegung und Rohrbündelinstallation, Weg klar identifiziert |
| Muffenkonfiguration | Eine Zwischenmuffe innerhalb des getesteten Abschnitts |
Erste Messungen wurden mit einem 2,5-kV-Elektronik-Megohmmeter (Modell XHMR-5000V) durchgeführt. Phase B zeigte 0 MΩ zum Außenmantel — ein durch DC-Multimeter bei 0 Ω bestätigter Kurzschluss. Die Phasen A und C zeigten jeweils 16 MΩ, was innerhalb akzeptabler Betriebsgrenzen liegt, und isolierte Phase B als einzigen fehlerbehafteten Leiter. Die eingesetzte Ausrüstung umfasste: XHMR-5000V Megohmmeter (Isolationsprüfung), Modell 523 & Modell 512-10 (Hochspannungsquellen), Burn-Through Bridge (Vorortung und Spannungsfestigkeitsprüfung), Modell 501A Host und Pipeline Locator mit A-Frame-Zubehör (Feinortung).
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Die anfängliche Fehlerortung mittels der Schrittspannungsmethode des Modells 523 lieferte begrenzte Ergebnisse — die Signalintensität war vor dem ersten Bohrpunkt stark ausgeprägt, nahm danach jedoch stark ab, ohne umgekehrte Polarität. Eine nachfolgende A-Frame-Vermessung zeigte einen Signalabfall auf nahezu Null jenseits des dritten Bohrpunktes, was eine eindeutige Fehlerisolierung durch Oberflächenpotentialgradientenmessungen verhinderte.
Die Hochspannungsquelle Modell 512-10 wurde unter anhaltend erhöhter Spannung an Phase B angelegt. Akustische Entladungsemissionen wurden erfolgreich in etwa 37 Metern Entfernung vom Testanschluss detektiert, was die erste handlungsweisende Fehlerortungsanzeige lieferte.
Die Burn-Through Bridge schätzte den Fehler auf etwa 47 Meter vom Testanschluss. Nach der Fehleridentifizierung und Ausgrabung wurde eine Spannungsfestigkeitsprüfung an den Außenmänteln der Phasen A und C durchgeführt, wobei beide Phasen erfolgreich bestanden.
Der Fehler am Außenmantel des 110-kV-Kabels in Pune, Maharashtra, wurde mit einem kombinierten Ansatz aus Hochspannungs-Akustikentladung und brückenbasierter Vorortung erfolgreich in etwa 37 Metern Entfernung vom Testanschluss lokalisiert. Die Null-Ohm-Fehlerbedingung wurde durch anhaltende Hochspannungsanregung überwunden, und die Phasen A und C behielten die volle Integrität der Mantelisolierung. Das Ingenieurteam empfiehlt die Hochspannungs-Akustikentladungsmethode als standardmäßiges ergänzendes Verfahren für alle zukünftigen Untersuchungen von Null-Ohm-Fehlern am Außenmantel.